ginkgobaum am spalier pflanzen

Schon während der Reifezeit zersetzt sich das Fruchtfleisch, das dann sehr unangenehm nach Buttersäure riecht und einen üblen Geruch verbreitet.

Die Befruchtung der Samen erfolgt nicht wie bei den meisten Pflanzen zur Blütezeit sondern im Herbst, wenn die Samen zu Boden gefallen ist.

Er wächst in jungen Jahren kegelförmig ( im Jahr etwa 25 - 35 cm ), um sich im Alter in der Krone ein wenig zu verbreitern.

Sein Platzbedarf im Garten ist daher eher gering.

Ginkgo besitzt sehr charakteristisch aussehende, unverwechselbare, hell- bis mittelgrüne Blätter, die entfernt aussehen wie zwei aneinandergeschobene Kleeblätter.

Der Ginkgobaum verliert im Herbst alle Blätter, die sich vorher leuchtend goldgelb verfärben.

Wasser:

der Ginkgo benötigt nicht übermäßig viel Wasser, im Gegenteil - dauerhaft zu nasses Substrat schadet auch Ginkgo.

Licht:

der Ginkgo stellt keine besonderen Anforderungen und wächst auch im Halbschatten, bevorzugt aber einen hellen, gern vollsonnigen Standort. Jungpflanzen sollte man besser vor praller Sonne schützen.

Temperatur:

In Mitteleuropa ist der Ginkgobaum winterhart. Dies betrifft aber nur ausgepflanzte Exemplare. Kübelpflanzen sind wegen des gegen Frost ungeschützten Wurzelballens nicht ganz frosthart und sollten hell und kühl überwintert werden. Die Überwinterung sollte möglichst frostfrei aber nicht über 5 °C erfolgen, damit der Ginkgo nicht anfängt auszutreiben. Unter Umständen darf der Überwinterungsort auch völlig dunkel sein, weil ohnehin keine Blätter vorhanden sind, die unter der Dunkelheit leiden könnten.

In einer solchen Überwinterungsphase den Stamm auch nicht bewässern

 

Ansaattipps GINKGOSAMEN

Tipps Ginkgosamen - Frühling/Sommer:

1. Füllen Sie einen kleinen Behälter mit warmem Wasser und legen Sie die Nüsse hinein ( ca. 24 Std. )

2. Geben Sie lockere Erde ( Blumenerde mit ca. 20 % Sand vermischen ) in einen kleinen Topf und

stecken Sie die Nüsse nur so tief ein, daß die Spitzen hauchdünn mit Erde bedeckt sind.

3. Sorgen Sie dafür, daß die Erde immer feucht - aber nicht zu nass gehalten wird ( lauwarmes Wasser ).

4. Ein warmer, sonniger Platz (z.B. am Fenster) bringt die besten Voraussetzungen für ein Auskeimen

innerhalb von 3 - 4 Wochen.

5. Später, sobald die Keimlinge ca. 10 - 15 cm hoch sind, pflanzen Sie sie in einen größeren Blumentopf,

in Erde die mit etwas Sand vermischt ist. Falls der Baum für Ihren Garten vorgesehen ist, pflanzen sie ihn direkt an seinen vorgesehenen Platz - der Ginkgo ist ein winterharter Baum ( vor dem 1. Winter um den Stamm etwas anhäufeln ).

Obwohl der Ginkgo weder ein Laub- noch ein Nadelbaum ist, verfärbt und verliert er im Spätherbst seine Blätter und treibt im Frühjahr neu. Falls der Baum in einem Topf oder Kübel gehaten wird, sollte dieser nicht im Freien überwintern, damit die Wurzeln nicht erfrieren.

Topf oder Kübel hell und kühl überwintern.

Ab Mittte März kann der Kübel wieder ins Freie verbracht werden.

 

Herbst/Winter:

Die Anzucht der Samen im Haus ist generell ganzjährig möglich, wenn die Anzucht wie nachfolgend

beschrieben, warm und hell erfolgt:

rauhen Sie die Samen mit Sandpapier oder einer Feile leicht an und weichen Sie diese über Nacht in

lauwarmem Wasser ein.

Anschließend legen Sie die Samen auf die Anzuchterde ( Blumenerde mit ca. 20 % Sand vermischen )

und bedecken diese dann dünn mit Erde. Bei 20 - 25 Grad C Raum- oder Gewächshaustemperatur

( Fensterbank ist zu dieser Jahreszeit ungeeignet )sollte die Keimung nach 4 - 5 Wochen erfolgen.

Ist die Temperatur kälter, dauert es entsprechend länger. Der Ginkgo kann Mitte März entweder

in den Garten oder aber in einen großen Kübel gepflanzt werden.

Standort/Licht/Pflege:

Jeder Standort ist möglich. Lediglich Sämlinge und Jungpflanzen sollten vor praller Sonneneinstrahlung

geschützt werden.

Der Ginkgo wächst generell auf allen Böden. Entgegen kommen ihm wasserdurchlässige Böden, da er Wasser

in den Wurzeln speichert und sich auch in Trockenphasen zunächst von dort selbst versorgt. Staunässe absolut

verhindern!

Vor dem Winter: Der Baum ist auch als Jungbaum, wenn der Stamm verholzt ist bereits winterhart.

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